Schritt 18. - Werkplanung des VersickerungssystemsAuf Grundlage der optimierten Planung wird nochmals System dimensioniert (Schritt 13. Dimensionierung). Jetzt kann der Werkplan geszeichent werden. Bei kleineren Anlagen sind Handzeichnungen ausreichend.
Erstellung eines Werkplanes M 1:100 mit Lageplan, Schnitt und folgenden Angaben- Versickerungssystem: Sohlhöhen des Einlaufs (E), Auslaufs (A), Tiefpunkte; Retentionsvolumen; Auslegung Jährlichkeit; Überlauf; Böschungsober- Unterkante (ungefähr bei weich ausgeformten Gelände), Böschungsneigungen.
- Schächte: Schlammsammler (SS) Einstiegschacht (ES): Typ; Belastungsklasse Deckel; Konus Durchmesser, Höhe OK Deckel (D), Einlaufhöhe (E), Auslaufhöhen (A), Sohlhöhe (S) , Fläche des entwässerten Bereichs beim Schlammsammler (F).
- Rohre: Material; Nennweite (NW), Innendurchmesser; Gefälle; Fliessrichtung; Leitungsslänge; Höhe Auslaufsohle (A) in Versickerungsbecken.
- Rinne: Material; Sohlhöhe Einlauf (E); Sohlhöhe Auslauf (A); Rinnenbreite, Sohlbreite; Sohltiefe; Gefälle; Fliessrichtung; Schnittzeichnung.
- Begrünte Ableitungsmulde: Sohlhöhe Einlauf (E), Sohlhöhe Auslauf (A); Sohlbreite, Sohltiefe; Gefälle; Fliessrichtung; Schnittzeichnung.
Zu Berücksichtigen bei Sickerleitungen, Drainagen und Recyclingbaustoffen- mit einem Minimalgefälle von 0,5% zu verlegen,
- vor Eintrag von Feinmaterial zu schützen (Filterschicht),
- mit Spülstutzen oder -schächten zu versehen.
- Recyclingbaustoffe dürfen nicht für Sicker- und Drainageschichten eingesetzt werden.
Weiterin zu berücksichtigen- Sicherung von Becken durch Zaun z.B, bei Kindergärten, Schulen.
Normen:- SN 640581a, 640582, 640583
- über Schlammsammler im Idealfall an Versickerungsanlagen anzuschliessen. Ist eine Ableitung unumgänglich ist sie gemäss Norm SN 592 000 auszuführen,